Hier finden Sie visuelle Spielarten und Kuriositäten, die ich gefunden habe – durch Zufall.
Der Absender ist mit Sicherheit kein professioneller Makler. Wenn man genau hinschaut, stand vorher auf dem Schild das Wort „Kartoffeln“. Dieser Hinweis und die unbeholfene Typografie lassen eher auf einen Landwirt schließen. Ein Schild sagt eben mehr als tausend Worte.
Ein großes L – zur Sicherheit.
Jetzt sprießen sie genauso wieder aus dem Boden wie alle Fruhjahrsboten in der richtigen Natur. Die selbstgemalten Schilder, die auf „Tulpen“, „Sonnenblumen“ oder „Erdbeeren zum Selberpflücken“ hinweisen. Bei diesem Schild hatte der Gestalter wohl nicht das Vertrauen, dass ein einfacher senkrechter Strich als l erkannt wird – zur Sicherheit dann lieber ein großes L.
Die gehen nicht mehr weg – Kunst am Boden.
Ein Gehweg, der laufend von Autos befahren wird. Wahrscheinlich mußte das dargestellte Männlein auch schon dran glauben – woher kommt sonst der Gipsarm.
Die Gehweg-Frau. Ganz in Blau.
Verkehrte Welt – die Dreien stehen Kopf.
Im Zeitalter der digitalen Preisanzeigen hat dieses Schild schon Seltenheitswert.
Demnächst an dieser Stelle – weitere visuelle Kunststücke.